Sereact: Generative KI liefert mehr als 300 Picks pro Stunde

Sereact präsentiert die neueste Generation seines Vision-Language-Action(VLA)-Modells „Cortex“ und der dazugehörigen visuellen Intelligenz „Lens“. Die Technologie markiert einen Paradigmenwechsel, indem sie Robotik von komplexen, schwerfälligen Pilotprojekten zu einer zuverlässigen und vorhersagbaren Infrastruktur für Logistik und Fertigung transformiert.

(Bildquelle: Sereact)
(Bildquelle: Sereact)

„Cortex“ ist ein generatives KI-Modell, das speziell für die physische Interaktion entwickelt wurde. Es fungiert als hardware-agnostisches „Gehirn", das Roboterarme und mobile Manipulatoren steuert, indem es Sehen, Sprachverständnis und Handlung in einem einzigen System vereint.

Die Besonderheit: „Cortex“ wurde auf über 500 Millionen Picks und Tausenden von Stunden realer Logistikdaten trainiert und besitzt dadurch ein allgemeines Verständnis von Objekten. Das System kann diverse SKUs greifen, ohne jemals für sie trainiert worden zu sein – ein entscheidender Unterschied zu bisherigen Lösungen, die aufwendiges Einlernen neuer Artikel erforderten. Diese sogenannte Zero-Shot-Intelligenz ermöglicht es, neue Produkte sofort zu kommissionieren, ohne Programmieraufwand oder Testläufe.

Was „Cortex“ von anderen Systemen unterscheidet, ist das kontinuierliche Lernen durch Flottenvernetzung. Alle produktiven Roboter weltweit sind mit dem Gesamtsystem verbunden. Löst ein Roboter ein spezifisches Problem, etwa beim Greifen eines ungewöhnlich geformten Artikels oder bei einer schwierigen Platzierungssituation, fließt diese Erfahrung zurück ins zentrale Modell. Dadurch profitieren alle anderen Installationen automatisch von dieser Lösung. Dieses Vorgehen sorgt dafür, dass das System mit jedem Pick intelligenter wird und sich permanent weiterentwickelt.

Ergänzt wird „Cortex“ durch „Lens“, die visuelle Schicht des Systems. Während Cortex für die Bewegung zuständig ist, übernimmt Lens die intelligente Wahrnehmung: ID-Verifizierung, Schadensprüfung und Vermessung mit Fotobeweis in Echtzeit. Besonders bei komplexen Workflows wie der automatisierten Retourenabwicklung zeigt sich das Potenzial beider Systeme im Zusammenspiel.

Halle 5, Stand C13

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