Personalwechsel: Vorstandsmitglied Heike Wulff verlässt Jungheinrich
Keine Gründe für die Entscheidung
Das Hamburger Unternehmen teilte mit, dass sich der Aufsichtsrat und Heike Wulff einvernehmlich darauf verständigt haben, die Zusammenarbeit mit Auslaufen des bestehenden Vertrags zu beenden. Gründe für die Entscheidung nannte das Unternehmen nicht. Im Frühjahr 2024 hatte Jungheinrich angekündigt, dass Wulff ab Anfang 2026 das Finanzressort vollständig übernehmen solle. Bereits seit Mai 2024 gehörte sie als designated CFO dem Vorstand an und verantwortete die Bereiche Accounting, Controlling, Tax und Internal Audit.
Zeitgleich hatte Jungheinrich den geplanten Rückzug von Finanzvorstand Dr. Volker Hues Aufsichtsrat zum 31. Dezember 2025 bekanntgegeben, um sich künftig auf Beratungs- und Aufsichtsratsmandate zu konzentrieren.
Hues hatte sein Mandat zum 31. Dezember 2025 geplant niedergelegt, nachdem er dem Vorstand seit 2009 angehörte. Das Unternehmen hob damals unter anderem seine Rolle beim Ausbau des Finanzdienstleistungsgeschäfts, der Internationalisierung sowie bei ersten M&A-Transaktionen in den USA hervor.
Strategische Bedeutung der geplanten Übergabe
Die damaligen Aussagen des Aufsichtsrats unterstrichen die – eigentlich – strategische Bedeutung der geplanten Übergabe. Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Rolf Najork hatte Heike Wulff als vorgesehene Nachfolgerin mit ausgeprägten analytischen Fähigkeiten und Führungsqualitäten bezeichnet. Zudem sollte sie laut damaliger Mitteilung die Wachstumsstrategie 2030+ und die Transformation des Unternehmens mitgestalten.
Bis über eine Nachfolge von Heike Wulff entschieden ist, übernimmt Vorstandsvorsitzender Dr. Lars Brzoska interimistisch die Verantwortung für das Finanzressort, heißt es aus Hamburg.
































