HaRo im Interview: Warum Fördertechnik zum „Nervensystem“ der Produktion wird
Seit seiner Gründung im Jahr 1957 entwickelt und produziert HaRo Anlagen- und Fördertechnik am Standort Rüthen maßgeschneiderte Förderanlagen. Das Unternehmen setzt dabei auf einen integrierten Ansatz: Von Beratung und Planung über Konstruktion und Fertigung bis hin zur Installation und elektrischen Inbetriebnahme kommen die Leistungen aus einer Hand.
Im Interview erläutert Hackländer, wie sich die Anforderungen der Kunden in den vergangenen Jahren verändert haben. Statt einzelner Förderkomponenten sind zunehmend ganzheitliche Lösungen gefragt, die sich flexibel in bestehende Produktions- und Logistikstrukturen integrieren lassen. Gleichzeitig gewinnt die Vernetzung der Anlagen an Bedeutung. Daten aus der Fördertechnik schaffen Transparenz über Prozesse und Anlagenzustände und bilden damit eine wichtige Grundlage für eine effiziente Steuerung und Optimierung.
Eine weitere Herausforderung liegt in der zunehmenden Individualisierung. Unterschiedliche Ladungsträger, wechselnde Produktionsanforderungen und die Einbindung in vorhandene Systeme verlangen nach Anlagenkonzepten, die sich an die jeweilige Anwendung anpassen lassen. Für HaRo bedeutet das, mechanische Komponenten, Steuerungstechnik und Software nicht isoliert zu betrachten, sondern als Gesamtsystem zu planen.
Warum moderne Fördertechnik damit immer stärker zum „Nervensystem“ der Produktion wird, welche Rolle Daten dabei spielen und weshalb umfassende Systemkompetenz für Anlagenbauer zunehmend entscheidend ist, erläutert Christoph Hackländer im ausführlichen Interview mit „Technische Logistik“.































