Gemeinsam für mehr Sicherheit

ZF in Passau nutzt zukünftig das Assistenzsystem „Safety Guard“ von Linde

Wo Mensch und Maschine gemeinsam arbeiten, entsteht ein komplexes Miteinander, das viele Gefahren, wie Sach- oder gar Personenschäden birgt. Intelligente Systeme wie der „Safety Guard“ von Linde tragen zur Vorbeugung solcher Sicherheitsprobleme bei. Der „Safety Guard“ erhöht die Sicherheit für Fahrzeugbediener und Fußgänger im direkten Umfeld des Staplers. Die aktive Alarmierung im Gefährdungsfall ermöglicht allen Beteiligten eine umgehende Reaktion. Je nach Anwendung und Gerät, warnen die Komponenten des „Safety Guards“ durch Töne, blinkende LEDs oder Vibrationen.

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Das System konnte die Verantwortlichen bereits beim Aufbau überzeugen. Auch in der weiteren Testphase war die Begeisterung groß. Die angestrebten sechs Kilometer pro Stunde in den Hallen werden durch den „Zone Marker“, der am Schleusentor befestigt wurde, gewährleistet. Der „Zone Marker“ bremst das Fahrzeug automatisch in der definierten Zone ab. Sobald sich der Stapler außerhalb der definierten Gefahrenzone befindet, kann mit den erlaubten 15 Kilometern pro Stunde gefahren werden.

Die Mitarbeiter in der Warenannahme wurden mit der Linde-Sicherheitsweste ausgestattet, die blinkt, piepst und vibriert, wenn sich der Träger im Gefahrenbereich befindet und den nötigen Sicherheitsabstand zu den Staplern unterschreitet. Doch nicht nur die Fußgänger werden gewarnt. Durch eine im Stapler angebrachte Truck-Unit, werden auch die Fahrer durch ein akustisches Signal und LED-Leuchten darauf aufmerksam gemacht, wenn sich Personen im Gefahrenbereich des Staplers aufhalten. Das Signal wird durch Wände und Regale übertragen und ist auf zehn Zentimeter genau. Warnungen werden nur bei akuter Gefahr ausgelöst.

Nach erfolgreichem Ende der zweimonatigen Testzeit wurden drei Truck-Units für die Stapler, der „Zone Marker“ für ein Tor und vier Sicherheitswesten übernommen. Auch in anderen Abteilungen wurde das Interesse an dem Linde-Sicherheitssystem geweckt. Weitere drei Stapler und drei Tore wurden mit den Komponenten des „Safety Guards“ ausgestattet.

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