Wie ein Travel Sensor zwei Sensoren in der Werkzeugmaschine ersetzt
Contrinex hat einen neuen induktiven Wegsensor zur Erfassung der Zugstangenposition von Spindeln in Werkzeugmaschinen entwickelt. Der „Travel Sensor“ ist nach Angaben des Herstellers mit analogem oder digitalem Ausgang verfügbar und deckt einen Messbereich von 0 bis 20 Millimeter ab. Seine Auflösung beträgt ±25 Mikrometer, die Wiederholgenauigkeit liegt bei ±75 Mikrometern.
Kontinuierliche Messung der Zugstangenposition
Die Ausführung mit digitalem Ausgang erreicht laut Contrinex eine dynamische Auflösung von ±5,5 Mikrometern. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Zugstangenposition während der Bearbeitung. Auch bei einem Werkzeugwechsel erfasst der Sensor fortlaufend die Position der Zugstange und überwacht damit deren Weg.
Die Wegmessung soll eine präzise Kontrolle der Zugstangenposition ermöglichen. Damit richtet sich die Lösung insbesondere an Anwendungen, bei denen diese Position während der Bearbeitung und beim Werkzeugwechsel kontinuierlich erfasst werden muss.
Drei programmierbare Schaltpunkte
Der Sensor verfügt über drei werkseitig eingestellte Schaltpunkte bei fünf, zehn und 15 Millimetern. Sie stehen im Single Point Mode sowie im Windows Mode zur Verfügung und lassen sich nach Angaben des Herstellers frei programmieren. Die Schaltpunkte sind zudem in den Prozessdaten enthalten.
Für die analoge Ausgangsspannungskurve können über die ACS-Funktion fünf Orts- und Spannungspunkte programmiert werden. Zur Konfiguration lässt sich der Handheld-IO-Link-Konfigurator „PocketCodr“ des Herstellers einsetzen.
Einsatz bis +90 Grad Celsius
Für den industriellen Einsatz besitzt der Travel Sensor die Schutzart IP67. Der vorgesehene Umgebungstemperaturbereich reicht von –25 bis +90 Grad Celsius. Damit nennt Contrinex neben den Messwerten auch die Umgebungsbedingungen, für die der Sensor ausgelegt ist.
Nach Herstellerangaben kann die Lösung zwei herkömmliche Sensoren ersetzen. Dadurch sollen weniger Komponenten erforderlich sein und der Verdrahtungsaufwand sinken. Zudem soll sich der benötigte Bauraum innerhalb der Werkzeugmaschine reduzieren.



































