TKD Kabel stärkt Nachwuchskräfte mit Praxis und Auslandserfahrung
Der Wettbewerb um qualifizierte Nachwuchskräfte wird für Industrieunternehmen zunehmend zu einer strategischen Aufgabe. TKD Kabel reagiert darauf nach eigenen Angaben mit einer Ausbildung, die junge Talente früh erkennen, praxisnah qualifizieren und langfristig an das Unternehmen binden soll.
Praxisbezug ab Ausbildungsbeginn
Auszubildende und dual Studierende arbeiten demnach von Beginn an in realen Abläufen und Projekten mit. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung branchenspezifischer Kabel und Leitungen, die Distribution über das Logistikzentrum in Nettetal sowie das Kundenportal, das derzeit weiterentwickelt wird. Statt isolierter Ausbildungsstationen sollen die Nachwuchskräfte konkrete Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen und Verantwortung im Team tragen. Neben fachlichem Wissen stehen laut TKD Kabel Eigeninitiative, unternehmerisches Denken und persönliche Entwicklung im Mittelpunkt.
Ausbildung in mehreren Fachbereichen
TKD Kabel bildet in den Bereichen Groß- und Außenhandelsmanagement, Lagerlogistik sowie Fachinformatik für Systemintegration aus. Ergänzend bietet das Unternehmen duale Studiengänge in Business Administration mit Abschluss Bachelor of Arts sowie Wirtschaftsingenieurwesen mit Abschluss Bachelor of Science an. Die Verbindung aus betrieblicher Praxis, moderner Infrastruktur für Informationstechnik und internationalem Arbeitsumfeld soll Nachwuchskräfte auf Anforderungen einer stärker vernetzten Industrie vorbereiten. Aktuell arbeiten vier Auszubildende und drei dual Studierende im Unternehmen.
Erasmus+ ermöglicht europäische Praxiseinsätze
Ein weiterer Baustein der Nachwuchsförderung ist die internationale Ausrichtung der Ausbildung. Über Erasmus+ im Bereich Groß- und Außenhandelsmanagement können Auszubildende mehrere Wochen in einem europäischen Schwesterunternehmen arbeiten. Dafür nutzt TKD Kabel seine Zugehörigkeit zur Industrial Cable Connectivity Unit. Die Nachwuchskräfte sollen dort das Thema Kabel und Leitungen aus der Perspektive internationaler Partner kennenlernen, praktische Erfahrungen in europäischen Unternehmensstrukturen sammeln und unterschiedliche Arbeitsweisen verstehen. Nach Unternehmensangaben sollen sie dabei auch interkulturelle Kompetenzen entwickeln, die im globalen Industrieumfeld relevant sind.































