Knapp und Packsize starten Partnerschaft für nachhaltige Verpackungslösungen
Mit der Kombination aus Knapp-Automatisierungstechnologie und Verpackungstechnologie von Packsize ist es gelungen, Verpackungen intelligenter zu machen. Beim sogenannten „right-sized Packaging“ wird der Verpackungskarton exakt auf die Größe der Ware angepasst. „Sobald ein Auftrag gestartet wird, berechnet die Software anhand der Stammdaten die benötigte Größe des Versandkartons und erzeugt diesen mit der Kartonmaschine von Packsize. Danach fährt der maßgeschneiderte Zielkarton für die Kommissionierung direkt zum Arbeitsplatz. Dadurch wird unnötiges Verpackungs- und Füllmaterial deutlich reduziert und natürlich auch Versandkosten eingespart“, so Samuel Krauser, Produktmanager und Nachhaltigkeitsexperte bei Knapp.
Für die Kunden ergeben sich mehrere Vorteile: Durch die exakte Anpassung der Verpackungsgröße lässt sich die Kartongröße um 40 Prozent reduzieren. Außerdem wird ein Drittel an Füllmaterial eingespart im Vergleich zum traditionellen Verpacken, wo Artikel in fertige Kartons gepackt werden und der überschüssige Platz mit Füllmaterial ausgepolstert wird. Neben weniger Kartons und Füllmaterial können durch angepasste, kleinere Verpackungen enorme Einsparungen realisiert werden. Es entstehen somit weniger Lkw-Fahrten und weniger Personalkosten.
Walmart setzt auf „right-sized Packaging“
In den USA, wo Knapp für den Retail-Riesen Walmart vier Hightech-Distributionszentren realisiert, ist „right-sized Packaging“ bereits im Einsatz. Durch die gemeinsame Lösung mit Packsize konnte Walmart seinen Kartonabfall um 26 Prozent reduzieren, den Bedarf an Füllmaterial sogar um 60 Prozent. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Nachhaltigkeit aus, sondern auch auf die Zufriedenheit der Kunden.
Ähnliche Ergebnisse erwartet ein internationaler Sportmodehändler, wo right-sized Packaging gerade realisiert wird. Der Global Player im Bereich Sportmode verschickt 6,2 Millionen Kartons pro Jahr in die ganze Welt: Mit 45 Prozent weniger Versandvolumen erwartet man sich nicht nur 30 Prozent weniger Füllmaterial, sondern auch über 5.000 Kilometer Klebeband können so eingespart werden. Insgesamt beträgt das Einsparungspotential 500 Tonnen CO2 pro Jahr – allein durch Materialeinsparungen. Zusätzlich verringern weniger LKWs durch optimierte Beladungen den ökologischen Fußabdruck.



























