Cellumation: Materialfluss wird zur integrierten Prozessplattform

Der Messeauftritt der Cellumation GmbH steht unter dem Jahresmotto „Next Global Touchdown in Automation“ und unterstreicht die internationale Wachstumsstrategie des Unternehmens mit Fokus auf Europa, USA und Australien. Das Unternehmen zeigt auf seinem Messestand wie sich Fördertechnik zu einer flexiblen Prozessplattform weiterentwickeln lässt. Die vorgestellte Systemarchitektur kombiniert modulare Förderzellen mit integrierter Positionier-, Stopp- und Rotationsfunktion und ermöglicht die direkte Einbindung von Prozessschritten in den Materialfluss.

(Bildquelle: Cellumation)
(Bildquelle: Cellumation)

Über ein standardisiertes SPS-Interface können Anwender die vollständige Bewegungs- und Prozesslogik selbst definieren – von der gezielten Positionierung über Zwischenablagen bis hin zur kontrollierten Ausleitung auf unterschiedliche Ausgänge. Typische Abläufe wie Einfahrt – Zwischenposition – Bearbeitung – Ausfahrt lassen sich dynamisch erweitern, verzweigen oder parallelisieren. Dadurch werden bisher notwendige Sonderstationen und mechanische Zusatzmodule überflüssig.

Ein integriertes kamerabasiertes Visionssystem erfasst Objektabmessungen und Lageinformationen in Echtzeit und stellt diese der übergeordneten Steuerung unmittelbar zur Verfügung. Funktionen wie Barcode-Scanning, Etikettierung, Bedrucken oder Qualitätskontrollen lassen sich direkt auf der Förderfläche realisieren. Fehlpositionierungen oder Prüfwiederholungen werden innerhalb derselben Einheit abgearbeitet, ohne den Materialfluss signifikant zu unterbrechen.

Die zugrundeliegende „Celluveyor“-Plattform basiert auf modularen, hexagonalen Roboter-Zellen. Diese ermöglichen den Einsatz in Greenfield-, Brownfield- und Retrofit-Projekten gleichermaßen. Fällt eine Zelle aus, wird sie ohne Spezialwerkzeug in weniger als fünf Minuten ersetzt und automatisch wieder in Betrieb genommen. Stillstandszeiten sinken, Wartung und Betrieb werden planbarer.

Halle 3, Stand D14

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