Für die richtige Balance

Wie mit Satellitenlagern nachhaltig gelagert werden kann

Einen technischen Sprung zur perfekten Intralogistik entwickelte Westfalia Technologies GmbH & Co. KG 1983 entlang der Anforderungen von Kunden aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Satellitenlager lagern prozessoptimiert, zeit- und besonders platzsparend. Das Lastaufnahmemittel „Satellit“ bedient tiefe Lagerkanäle, in denen Waren hochkompakt in Reihe auf Profilschienen lagern. Neben der minimalen Grundfläche bei maximaler Lagerkapazität unterstützen diese Profile die Ladehilfsmittel wie Paletten zusätzlich. Das System schont durch eine genaue Führung Ladeeinheiten auch bei hoher Lagergeschwindigkeit und verhindert Störungen, weil sich Paletten nicht durchbiegen oder verklemmen.

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Ein Lagersystem von Westfalia Technologies – hier eines der neuen Hochregallager für die Wernsing Feinkost GmbH – geht nachhaltig mit Paletten um. Durch die Dreifachunterstützung in den Lagerkanälen halten sie länger. Störungen und Stillstände werden so verhindert. Bild: Westfalia Technologies GmbH & Co. KG
Ein Lagersystem von Westfalia Technologies – hier eines der neuen Hochregallager für die Wernsing Feinkost GmbH – geht nachhaltig mit Paletten um. Durch die Dreifachunterstützung in den Lagerkanälen halten sie länger. Störungen und Stillstände werden so verhindert. Bild: Westfalia Technologies GmbH & Co. KG

Eine der Haupt-Lagerstrategien war dabei zunächst, Kanäle artikelrein zu befüllen. So dass keine Artikel, auf die das System zugreifen will, von einer anderen Artikelsorte oder Produkten mit späterem Auslager- oder Mindesthaltbarkeitsdatum „verbaut“ werden. Mischkanäle zu vermeiden, minimiert energie- und zeitaufwendigere Umlagerungen. Eine wachsende Komplexität und Artikelvielfalt stellte aber auch die Logistiksoftware bei der kompakten mehrfachtiefen Lagerung vor neue Herausforderungen.

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Redaktion (allg.)

· Artikel im Heft ·

Für die richtige Balance
Seite 36 bis 37
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