EDAG Group beruft Florian Freund zum Executive Vice President Sales
Die EDAG Group verstärkt zum 1. September 2026 ihre Vertriebsorganisation. Florian Freund übernimmt als Executive Vice President Sales die strategische Steuerung des Vertriebs auf Ebene der Unternehmensgruppe. Nach Angaben des Engineering-Dienstleisters soll er zudem die Zusammenarbeit zwischen Schlüsselkunden, Geschäftssegmenten und internationalen Bereichen weiterentwickeln.
Mehr als 15 Jahre internationale Erfahrung
Freund bringt laut der Mitteilung mehr als 15 Jahre internationale Erfahrung in Entwicklung, Digitalisierung und Vertrieb mit. Zuletzt war er als Vice President Sales bei der Bertrandt Group tätig. Dort verantwortete er den Vertrieb im Rahmen einer eigenen Vertriebsgesellschaft.
Zuvor arbeitete Freund bei der ZF Group. Dort baute er digitale Services und softwarebasierte Geschäftsmodelle auf und begleitete die Transformation hin zu datengetriebenen Produkten und wiederkehrenden Umsatzmodellen.
Erfahrung in der Fahrzeugentwicklung
Weitere berufliche Stationen führten Freund zur Audi AG. Dort übernahm er unter anderem Führungsverantwortung in der Entwicklung elektrifizierter Antriebssysteme. Seine bisherigen Tätigkeiten umfassen damit nach Unternehmensangaben Engineering, Fahrzeugentwicklung, Digitalisierung, internationale Vertriebssteuerung und strategische Geschäftsentwicklung.
Sein Hauptarbeitsort wird künftig der EDAG-Standort Fulda sein. Von dort aus soll Freund die internationale Vertriebsorganisation steuern. Er berichtet direkt an den Chief Executive Officer Harald Keller.
Rund 8.000 Beschäftigte an 70 Standorten
Die EDAG Group ist als Engineering-Dienstleister in den Bereichen Mobilität, Verteidigung, Industrie und Lösungen für den öffentlichen Sektor tätig. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 8.000 Fachkräfte und verfügt über ein globales Netzwerk von rund 70 Standorten sowie über mehr als 55 Jahre Erfahrung im Engineering.
Branchenübergreifend entwickelt die Gruppe Produkte, Produktionsfabriken und Anlagen und berücksichtigt dabei die fertigungsrelevanten Prozesse und deren digitale Vernetzung. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören unter anderem automatisierte Industrieumgebungen, Verteidigungssysteme sowie Entwicklungs- und Transformationsvorhaben für öffentliche Auftraggeber.
Das seit 2015 börsennotierte Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 714 Millionen Euro.

































