Intralogistik weitergedacht: Von mobilen Robotern bis zum digitalen Zwilling
Liebe Leserin, lieber Leser,
mehr Kapazität auf vorhandener Fläche, zuverlässige Materialflüsse oder neue Einsatzmöglichkeiten für mobile Systeme: Die Anforderungen an die Intralogistik sind vielfältig – und ebenso unterschiedlich sind die Lösungsansätze. In diesem Newsletter blicken wir deshalb auf Projekte und Entwicklungen, die zeigen, wie Unternehmen ihre Prozesse weiterentwickeln und neue Technologien in die Praxis bringen.
Ein Beispiel führt nach Norwegen. Der Großhändler Brødrene Dahl stand vor der Aufgabe, ein wachsendes Sortiment und steigende Auftragsvolumina zu bewältigen, ohne zusätzliche Lagerflächen zu schaffen. Gemeinsam mit Knapp entstand dafür eine Lösung, in der verschiedene Technologien zusammenspielen. Einen ganz anderen Weg legt der „GESSbot“ im SLK-Klinikum Heilbronn zurück: Der mobile Roboter übernimmt Medikamententransporte innerhalb der Klinik und bewegt sich dabei auch durch öffentlich zugängliche Bereiche.
Dass mit neuen technischen Möglichkeiten auch neue Fragen entstehen, zeigt der Blick auf die Kommunikation mobiler Roboter mit ihrer Umgebung. Die TU Dortmund und das Fraunhofer IML arbeiten mit M2X an einer offenen Spezifikation, über die Fahrzeuge künftig einfacher mit Türen, Aufzügen und weiterer Infrastruktur interagieren sollen. Noch einen Schritt früher setzt unser Fachbeitrag zum digitalen Planungszwilling an: Er beleuchtet, wie Simulationen dabei helfen können, unterschiedliche Szenarien bereits in der Planungsphase zu prüfen und Entscheidungen fundierter vorzubereiten.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Christina Kasper
Redaktion Technische Logistik


























