Würth Industrie Service führt Cargoclix-Zeitfenstersystem ein

Würth Industrie Service führt Cargoclix-Zeitfenstersystem ein

Das Unternehmen Würth Industrie Service führt am Standort Bad Mergentheim das Zeitfenstermanagement ein. Ab Januar ist dort das webbasierte „Slot“-System aus dem Freiburger Softwarehaus Cargoclix im Einsatz, um die Zulaufsteuerung für das C-Teile-Sortiment zu optimieren.

Ziel ist es, Aufkommensschwankungen im Wareneingang zu vermeiden und die Anzahl der ankommenden Paletten gleichmäßig über die Woche zu verteilen. Darüber hinaus will man Standzeiten für die Dienstleister reduzieren.
In dem europäischen Zentrallager der Adolf Würth-Tochtergesellschaft wird auf 55.000 Quadratmetern der gesamte C-Teile-Bedarf von über insgesamt 20.000 Kunden abgewickelt. Allein in der Logistik sind dafür 450 Mitarbeiter beschäftigt. Ein spezialisiertes Sortiment aus mehr als 1.000.000 Artikeln bildet die Basis für das industrielle C-Teile-Management. Täglich kommen rund 35 Lkw an den zehn Wareneingangsrampen an. Sie werden entladen, die Ware eingelagert, kommissioniert, verpackt und direkt zu den Kunden versendet. Würth Industrie Service organisiert die Abholung bei 80 Prozent seiner Lieferanten in Eigenregie, weitere 20 Prozent liefern frei Haus. Die Zeitfensterbuchung ist via „Slot“ ab der Auftragserteilung und für Frei-Haus-Spediteure zwischen 30 Tagen im Voraus und noch fünf Stunden vor der gewünschten Anlieferung möglich. Die Kosten pro Slot betragen 50 Cent. Eine Buchung ist nicht verpflichtend, wer jedoch ohne Zeitfenster anliefert, muss Wartezeiten in Kauf nehmen.