Versandprozesse mit Etiketten und Schildern optimiert

Versandprozesse mit Etiketten und Schildern optimiert

Die Genius GmbH aus dem hessischen Limburg, Entwickler des multifunktionalen Schneidgeräts „Nicer Dicer“ hat ein neues zentrales Service- und Logistikzentrum gebaut. Bei der Optimierung der Versandprozesse helfen Etiketten und Schilder von Onk.

Der Anbieter von Küchen-, Haushalts- und Lifestyle-Produkten verkauft 250 verschiedene Produkte über Einzel-, Groß- und Versandhandel in über 50 Länder. Weil die bisher betriebenen Lager angesichts des jahrelangen Wachstums an ihre Grenzen stießen, begann 2017 der Bau eines neuen Service- und Logistikzentrums in Limburg mit mehr als 11.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche. Die Lagerfläche bietet Platz für über 10.000 Paletten in Regal- und Blocklagern. Für die Kennzeichnung der Stellplätze hat Genius den Kölner Spezialisten Onk beauftragt. Da die kompletten Workflows über ein Warehouse Management System (WMS) gesteuert werden, wurde eine eindeutige Zuordnung mittels Barcode-Beschilderung benötigt. Onk hat zunächst die 40 Regalreihen im Paletten- und Fachbodenregallager mit durchnummerierten Gangschildern aus PVC-Hartschaum beschriftet. Hier lagert das vollständige Warensortiment – weit mehr als 6.000 verschiedene Artikel.

Gleichzeitiges Verwalten aller Ebenen mit einem Etikett

Die knapp 6.000 Palettenstellplätze im fünfgeschossigen Hochregallager wurden mit Mehrebenen-Etiketten gekennzeichnet. Sie ermöglichen das gleichzeitige Verwalten aller fünf Ebenen eines Regalfachs und werden an einer unteren Traverse befestigt. Darauf sind fünf Barcodes nebeneinander angeordnet. Sie enthalten die jeweiligen Stellplatzkoordinaten aller Lagerplätze eines Regalfelds und kennzeichnen die fünf verschiedenen Lagerebenen mit einem individuellen Farbcode. Höhenposition 1 und 2 sind zusätzlich durch einen Richtungspfeil gekennzeichnet. Am eigentlichen Lagerplatz in den schwer erreichbaren Ebenen 3 bis 5 ist dann ein in Barcode und Farbe dem Mehrebenen-Etikett entsprechendes Einzeletikett angebracht. So erfolgt die Ein- und Auslagerung am eigentlichen Lagerplatz, gescannt wird am Boden. Das Einzeletikett fungiert gleichzeitig als Inventuretikett.

Die Stellplätze in den Fachbodenregalen wurden mit schutzlaminierten Folienetiketten beschriftet. Sie enthalten die als Barcode verschlüsselte zehnstellige Stellplatzkoordinate sowie nach oben weisende Richtungspfeile ab der zweiten Regalebene. Blocklagerbereiche im Warenein- und -ausgang sowie der Referenzzone, in der Ein- bzw. Ausgänge palettiert, foliert und den aufgerufenen Plätzen zugewiesen werden, wurden mit frei hängenden Barcode-Schildern markiert.

Zusätzlich zu den Lagerbereichen hat Onk den Kommissionierbereich mit barcodierten Bodenmarkierungen gekennzeichnet. Sie geben den Stellplatz in der A-Kommissionierung der Pick-to-Light-Anlage an. Hier bringt der Picker über die Zufuhr die Artikel an den vom WMS angegebenen Stellplatz. Die auf das WMS angepasste Symbolik hat Onk vorgegeben und die Barcodes auf PVC-Hartfolie gedruckt.

Planmäßig Anfang Mai hat Onk die Kennzeichnungen geliefert und fachgerecht angebracht. Im Frühjahr 2019 soll das neue Service- und Logistikzentrum in Betrieb gehen.

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