Sick setzt Wachstum weiter fort

Sick setzt Wachstum weiter fort

Im Geschäftsjahr 2018 hat sich die Sick AG weiter positiv entwickelt und ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum, gemessen an der Wachstumsrate der deutschen Maschinenbauindustrie, erzielt.

Der Auftragseingang übertraf den Wert des Vorjahres um 10,3 Prozent. Auch beim Konzernumsatz wurde der Wert des Vorjahres mit 1.636,8 Millionen Euro um 8,3 Prozent übertroffen. Das EBIT blieb mit 7,2 Prozent unter Berücksichtigung der geplanten massiven Erhöhung der Innovationsausgaben auf nun 11,8 Prozent des Umsatzes auf hohem Niveau. Damit wurde die zu Beginn des Jahres prognostizierte Entwicklung erreicht. Im Heimatmarkt Deutschland wuchs der Umsatz um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Vertriebsregion Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) erreichte ein Umsatzplus von 8,5 Prozent. Besonders starke Wachstumsimpulse kamen im Geschäftsjahr 2018 aus allen skandinavischen Ländern. Hier wurde insbesondere in der Transportlogistik und in der Prozessautomation ein Wachstum erzielt. Das Umsatzwachstum in Nord-, Mittel- und Südamerika betrug 10,1 Prozent. Wesentlicher Treiber des Wachstums war die gestiegene Kundennachfrage aus den USA. In der Region Asien-Pazifik aus, blieb das Umsatzplus mit einem Zuwachs von 12,9 Prozent auch 2018 zweistellig. Der Umsatz konnte ebenfalls in Japan, Singapur und Taiwan gesteigert werden.

Mitarbeiter und weitere Wachstumschancen

Im vergangenen Geschäftsjahr hat sich auch die Beschäftigtenzahl weltweit um 928 neue Mitarbeiter erhöht. Am Jahresende 2018 beschäftigte der Sick-Konzern insgesamt 9.737 Mitarbeiter. Insbesondere in den operativen Produktionsbereichen sowie in F&E, Vertrieb und Service wurden neue Mitarbeiter eingestellt. Enthalten sind in dem Aufbau auch die Mitarbeiter für die Start-up-Initiativen.

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 falle insgesamt verhalten aus. Das globale Wirtschaftswachstum werde derzeit laufend nach unten korrigiert. Die Risiken für die globale Konjunktur hätten erheblich zugenommen und würden die Unsicherheit der Prognose erhöhen. Aufgrund der breiten Branchenpräsenz und des innovativen Produkt- und Leistungsportfolios sei der Sick-Konzern jedoch aussichtsreich positioniert, um von den zunehmenden Anforderungen – gerade im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 – weiter zu profitieren. Besonders die positive Auftragslage bei Lösungen zur Schiffsemissionsmessung und bei Systemen für die Logistik soll in 2019 das angestrebte Wachstum unterstützen.

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