Mobile und stationäre RFID-Lösungen: RFID-Echtzeitdaten über lange Distanzen in Sekundenschnelle abrufen
Der „S10 RFID“ wurde laut TSC Auto ID für anspruchsvolle Einsatzbereiche wie Logistik, Bestandsverwaltung und Asset-Tracking entwickelt. Das Gerät kombiniert einen mobilen Computer mit einem integrierten UHF-RFID-Reader. Ein E710 RFID-Chip soll RFID-Tags aus Entfernungen von 13 Metern und mehr auslesen können.
Die Sendeleistung liegt bei bis zu 30 Dezibel-Milliwatt. In Verbindung mit einer hohen Empfangssensitivität soll das Gerät auch in anspruchsvollen Umgebungen zuverlässig arbeiten. Zusätzlich ist eine 1D- und 2D-Barcodelesefunktion integriert. Damit können Anwender RFID- und Barcode-Erfassung in einer mobilen Lösung bündeln.
Ausstattung mit großem Akku und Warm Swapping
Zur technischen Ausstattung des „S10 RFID“ gehören ein Qualcomm-Octa-Core-Prozessor mit bis zu 2,4 Gigahertz sowie ein 5,5-Zoll-HD-Display mit einer Auflösung von 1.440 mal 720 Pixeln. Der Akku hat eine Kapazität von 7.000 Milliamperestunden, unterstützt Schnellladen und lässt sich per Warm Swapping im laufenden Betrieb wechseln.
Nach Angaben des Unternehmens soll die einfache Inbetriebnahme und Geräteverwaltung die Gesamtbetriebskosten senken. Die Geräte sind WiFi-6-ready und laut Anbieter leicht, robust, ergonomisch sowie rutschfest gestaltet.
Stationäres Lesegerät für größere Betriebsumgebungen
Das stationäre RFID-Lesegerät „FR901“ ist für Anwendungen in Lagerhaltung, Fertigung, Logistik und Retail vorgesehen. Es erfasst mehr als 1.300 RFID-Tags pro Sekunde. Die Empfangsempfindlichkeit liegt bei minus 103 Dezibel-Milliwatt. Dadurch sollen Signalstörungen reduziert und Datenblindstellen vermieden werden.
Die Sendeleistung von 33 Dezibel-Milliwatt ermöglicht nach Unternehmensangaben eine genaue Konfiguration der Lesereichweite. Das modulare Design umfasst acht separate RFID-Antennenanschlüsse. Damit sollen größere Betriebsumgebungen und mehrere Verladebuchten mit einem einzigen Lesegerät abgedeckt werden können.
Integration in IT- und Automatisierungsplattformen
Unternehmen können das FR901 mit Linux oder optional mit Android nutzen. Der Dual-OS-Support soll die Integration in bestehende WMS-Systeme sowie in übergeordnete IT-, Analyse- und Automatisierungsplattformen ermöglichen. Als Einsatzfelder nennt TSC Auto ID unter anderem KI-gestützte Anwendungen und Robotik.
Das Lesegerät unterstützt Power over Ethernet Plus. Dadurch kann es Daten und Strom über ein Netzwerkkabel empfangen. Separate Stromleitungen sind laut Anbieter nicht erforderlich. Zusätzlich verfügt das Gerät über WiFi. Die kompakten Geräte sind nach MIL-STD-810G gegen mechanische Schocks und Vibrationen sowie gemäß IP53 gegen Staub geschützt.































