Nächste Generation induktiver Ladesysteme

Das Unternehmen Wiferion präsentiert seine zweite Generation induktiven Batterieladesysteme „Etalink 3000“. Damit ermöglicht Wiferion nach eigenen Angaben erstmals die kontaktlose Energieversorgung für nahezu alle Fahrzeugklassen. Die mobile Einheit ist laut Wiferion 60 Prozent kompakter und das „Etalink“-System kann nun durch Parallelschaltung alle Leistungsklassen von drei Kilowatt bis neun Kilowatt realisieren.

Die neuen Spulen sind fünf Millimeter niedriger als die des Vorgängermodells. Durch die besonders kleine, flache Bauform eignet sich „Etalink gen two“ auch für Fahrzeuge mit geringem Bodenabstand. Mit einer zusätzlichen Verkleidung und Abdeckung ist jetzt auch ein Überfahren der Spule möglich. Die Installation kann bodenbündig oder als Aufbau erfolgen. Bei einer bodenbündigen Integration erhält die Spule eine Ummantelung wie eine Bodenschwelle. Hierdurch wird gewährleistet, dass keine Änderung der Infrastruktur erforderlich ist. Die im Fahrzeug verbaute Empfangselektronik hat der Energieexperte bei gleicher Leistung um 60 Prozent verkleinert. Das System ist mit passiver und aktiver Kühlung erhältlich. Damit sparen OEM deutlich an Bauraum ein. Die Fahrzeuge können entweder kleiner dimensioniert oder der neu gewonnene Platz für zusätzliche Komponenten genutzt werden.

Kurze Entwicklungszeiten und störungsfreier Betrieb

Mit „Etahub" bietet Wiferion Entwicklern von automatisierten Transportfahrzeugen nun zudem ein Tool, mit dem sich erstmals Live-Daten der Energieversorgung von AMR und AGV erfassen lassen. Durch die von „Etahub“ aufbereiteten Daten der Energiesysteme sind Fahrzeugentwickler in der Lage, die Systeme optimal für die jeweilige Anwendung auszulegen. Die Software gibt wichtige Hinweise zu den optimalen Komponenten, wie der richtigen Lithium-Ionen-Batterie, deren Dimensionierung und der effizienten Ladeinfrastruktur beim Endkunden. So können optimale Ladestrategien und Batteriepflegekonzepte entwickelt werden. Dank seiner offenen Schnittstellen lassen sich mit „Etahub“ erstmals auch Industrie-4.0-Anwendungen wie Condition-Monitoring oder Predictive Maintenance für AMR und AGV realisieren und ein effizientes Energie- und Flottenmanagement umsetzen.

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