Jungheinrich bleibt mit Zeitfenstermanagement im Fluss

Jungheinrich bleibt mit Zeitfenstermanagement im Fluss

Die Jungheinrich AG hat vor Kurzem an ihrem Standort Moosburg das cloudbasierte Zeitfenstermanagementsystem „Slot“ von Cargoclix eingeführt. Mithilfe der elektronischen Stundenpläne will der Konzern den Wareneingang des oberbayerischen Werks optimieren.

„Um einen Engpass im Wareneingang hinsichtlich verfügbarer Kapazitäten zu vermeiden, sollen anliefernde Lkw künftig getaktet in der Warenannahme des Logistikzentrums ankommen. Die Taktung soll mit Hilfe des Zeitfensterbuchungssystems ‚Slot‘ von Cargoclix erfolgen“, berichtet Christian Marten, zuständiger Ingenieur für die Logistikplanung am Standort. Mithilfe des IT-Systems von Cargoclix soll vermieden werden, dass sich zur Entladung vorgesehene Lastwagen auf dem Werksgelände stauen. „Wartende Lkw behindern den Verkehrsfluss auf dem Gelände, der durch ein Einbahnstraßensystem gesteuert wird“, betont Marten. In Moosburg produziert Jungheinrich unter anderem Elektro-Gegengewichtstapler sowie Stapler mit Verbrennungsmotoren. Derzeit werden pro Monat mehr als 400 Lkw des Logistikdienstleister DHL über „Slot“ am Wareneingang gesteuert. Das entspricht etwa der Hälfte des Gesamtvolumens. Ziel des Intralogistikanbieters ist es, dass sämtliche Logistikdienstleister das Tool für den Wareneingang nutzen, damit der Abladeprozess reibungslos läuft und die Lkw-Fahrer keine Wartezeit oder nur eine sehr kurze Zeitspanne bis zur Abfertigung in Kauf nehmen müssen.