Intralogistik unterstützt weiteres Wachstum von Woolworth

Intralogistik unterstützt weiteres Wachstum von Woolworth

Nur wenige Kilometer vom bisherigen Standort im östlichen Ruhrgebiet Deutschlands entfernt errichtet die ERL Euro Retail Logistics GmbH im Auftrag der Woolworth GmbH ein neues Zentrallager. Den Zuschlag für die Realisierung der Intralogistik erhielt SSI Schäfer.

Mittelfristig will das Einzelhandelsunternehmen sein bundesweites Filialnetz von rund 400 auf 800 Warenhäuser aufstocken. Dreh- und Angelpunkt zur Versorgung soll die neue Firmenzentrale im Gewerbegebiet Unna/Kamen sein. Auf einer Nutzfläche von rund 50.000 Quadratmetern sollen dort künftig rund 40.000 Paletten in Längstraversenregalen des Systems PR 600 von SSI Schäfer Platz finden. Ergänzend soll eine Fachbodenregalanlage vom Typ R 3000 sowie ein dreigassiges Automatisches Kleinteilelager (AKL) in doppelttiefer Ausführung mit mehr als 29.000 Behälterstellplätzen installiert werden. Die Steuerung der Materialflüsse erfolgt durch die Logistiksoftware „Wamas“. Betrieben wird die Anlagedurch die ERL Euro Retail Logistics GmbH.

Optimierte Materialflusslösung für die Filialversorgung

Infolge dessen soll ein Maximum an Lieferqualität sichergestellt werden. In Summe sollen zukünftig etwa 8.000 Artikel bevorratet werden, etwa 2.100 davon im AKL. Umgerechnet beläuft sich die Leistung auf rund 16.500 von über 250.000 Filial-Positionen pro Tag. In Zukunft sollen in der Wareneingangszone bereitgestellte Leerbehälter an vier Umpackplätzen mit Waren befüllt und nach erfolgreicher Konturen- und Gewichtskontrolle via Fördertechnik dem AKL zugeführt werden. Dort übernehmen drei Regalbediengeräte vom Typ „Schäfer Miniload Crane“ die Ein- und Auslagerprozesse. An den Längsseiten der AKL-Gassen werden für die manuelle Kommissionierung insgesamt 2.178 Durchlaufkanäle implementiert. Die benötigten Artikel werden aus den entsprechenden Durchlaufkanälen entnommen, bis der Auftrag vollständig zusammengestellt und für den Versand bereit ist. Ergänzend ermöglicht ein Umpack- und Klärplatz das Umpacken von Restartikeln aus dem Palettenlager sowie zum Beispiel die Bearbeitung ausgelagerter Artikel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

Der Go-Live für die Gesamtanlage ist für Juli 2020 vorgesehen.

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