Flexible Nachschubstrategien im Fahrzeugbau

Flexible Nachschubstrategien im Fahrzeugbau

Durch die Investition in ein Automatiklagersystem der Firma Stopa Anlagenbau GmbH & Co. KG aus Achern-Gamshurst hat die Doll Fahrzeugbau AG in Oppenau die Prozesse ihres neuen thermischen Schneidzentrums von Nachschub- und Einlagerungsstrategien entkoppelt.

Das System mit Namen Stopacompact verfügt nicht nur über einen hohen Automationsgrad, sondern minimiert zusätzlich die früheren Transport-, Wege- und Nebenzeiten. Weitere Vorzüge des Lagers liegen in einem höheren Flächennutzungsgrad, mehr Arbeitssicherheit und einem schonenderen Materialhandling. Ferner muss der Betreiber das Material nicht sandstrahlen, bevor er es verarbeitet, da es im rd. 9,4 m hohen, 18 m langen und 5,5 m breiten Lager keinen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist.

Zur Leistung von Stopa gehören auch zwei Schnittstellen, eine mechanische zwischen der Auslagerstation und dem Kranportal des Schneidzentrums und eine für den Signalaustausch auf SPS-Ebene, über die das Lagerverwaltungssystem mit der Produktionssteuerung kommuniziert und an das ERP-System angebunden ist.

Gelenkt wird das Lager durch einen Industrie-PC mit integriertem Prozessor. Die Anlagensteuerung kommuniziert mit dem Lagerverwaltungsrechner von Stopa, der die Bestände und Blechdaten verwaltet und aufgrund einer permanenten Inventur einen raschen Bestandsüberblick ermöglicht.