Fachartikel

In nur zwei Wochen vom gebrauchten zum (fast) neuen Fahrzeug

Wenn ein Gabelstapler ausgemustert wird, gehört er noch lange nicht zum sprichwörtlichen alten Eisen. Ein standardisierter Aufarbeitungsprozess verhilft ihm nicht nur zu einem zweiten Leben, sondern lässt ihn – selbst für Experten – nur schwer von einem Neufahrzeug unterscheiden.

Den Lageralltag flexibler und effizienter gestalten

Auf der Suche nach Lösungen zur Effizienzsteigerung des Warenumschlags kommt gegenwärtig kaum ein Unternehmen an den Themen Automatisierung und Vernetzung vorbei. Doch viele Intralogistikverantwortliche fragen sich, welche Prozesse sich wirtschaftlich sinnvoll automatisieren lassen und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit Roboter & Co den gewünschten Erfolg bringen.

Keine Aufarbeitung von Rückläufern durch Fremdfirmen

Wenn man ein wenig in die Tiefe blickt stellt man fest, dass das Miet- und Leasinggeschäft stetig an Bedeutung gewinnt, diese allerdings – je nach Hersteller und Region – stellenweise sehr schwankt. Unabhängig davon stellt sich natürlich für jeden Hersteller die Frage: Was passiert, wenn das Gerät, sei es ein Stapler oder ein Anbaugerät, eines Tages zurückkommt? Auch hier sind die Ansätze unterschiedlich.

Zwei FTS-Experten über branchenspezifische Herausforderungen und technische Möglichkeiten

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) leisten einen entscheidenden Beitrag zur Optimierung von Prozessen in der Intralogistik. Der FTS-Spezialist EK Automation behauptet sich bereits seit 40 Jahren am Markt und hat weltweit über 1.000 Anlagen installiert. Die Redaktion besuchte das Unternehmen in Rosengarten bei Hamburg und sprach mit Ronald Kretschmer, Director of Marketing & Sales, und CIO Jan Drömer über das FTS als Multifunktionswerkzeug und neue Projekte des Unternehmens.

In fünf Wochen zu optimierter Auftragsfertigung und höherem Durchsatz

Innerhalb von nur fünf Wochen realisierte der Customer Service & Support (CSS) von SSI Schäfer für Office Depot ein Retrofit-Projekt, mit dem die Durchsatzleistung des bestehenden Distributionszentrums in Großostheim auf die aktuellen Anforderungen des Handelsunternehmens angepasst wurde. Intelligente Materialflüsse, die Erweiterung der Kommissionierplätze und eine Steigerung der Lagerkapazitäten haben die Effizienz des Logistikzentrums nachhaltig verbessert.

Mit guter Vorplanung und Teamarbeit zum erfolgreichen Retrofit

Zahlreiche Komponenten waren abgekündigt. Das war eine Herausforderung für den reibungslosen Betrieb des 24 Jahre alten Produktionslagers von Metabo in Nürtingen. Mit einer detaillierten Anlagenanalyse konnten die beauftragten Retrofit-Experten jedoch alle kritischen Elemente aufzeigen und eine verbindliche Roadmap für die erforderlichen Maßnahmen erstellen. So konnte Metabo mit einer guten Vorplanung die dreiwöchige Modernisierungsphase ohne Lieferengpässe bewältigen und die Verfügbarkeit des Lagers wieder langfristig sicherstellen.

Warehouse Control System vereinfacht und vernetzt Materialflüsse

Im neuen Europa-Logistikzentrum des polnischen Auto-Ersatzteile-händlers Inter Cars S. A. in der Nähe von Warschau wurde ein flexibles und modular aufgebautes Warehouse Control System (WCS) installiert. Dieses steuert in Echtzeit den kompletten Materialfluss vom Warenein- bis zum Warenausgang: Kommissionierung, Verpackung und Versand werden auf-einander abgestimmt, der Durchsatz optimiert und damit Kosten reduziert. Die Produkte kommen innerhalb des Distributionszentrums in der gewünschten Zeit am richtigen Ort an.

Intelligente Softwaresysteme zur Lagerverwaltung und Steuerung

Kontraktlogistiker Fiege setzt bei der Lagerverwaltung und Prozesssteuerung in drei seiner großen Logistikzentren auf ein neues Warehouse-Management-System. Multimandantenfähigkeit, eine Single-Source-Implementierung mit standortübergreifenden Funktionalitäten, die Programmierung wettbewerbsdifferenzierender Funktionen sowie die Option für weitgehende Eigenkonfiguration im Systemzuschnitt bieten dem Systembetreiber maximale Flexibilität bei der zukunftsfähigen Systemauslegung und eine solide Basis für weiteres Wachstum.

Wie Krananlagen weiter für die Zukunft gerüstet werden können

Die Entscheidung zu einer Kran-Modernisierung wird häufig getroffen, weil mehr Leistung oder oftmals auch die Unterstützung eines vollkommen neuen Prozesses erforderlich ist. Immer stärker in den Fokus rücken dabei auch die Themen „Sicherheit“ und die „Automation von Prozessen“, sagt Nico Zamzow, Vice President Industrial Service EMEA Central bei Konecranes. Hier kämen immer mehr sogenannte „Smart Features“ und Möglichkeiten zur Diagnose der Anlagennutzung zum Einsatz.

Neue, innovative Konturenkontrolle macht Fördertechnik überflüssig

Im ostwestfälischen Minden hat die ESM Ertl Systemlogistik GmbH ihren Sitz. 65.000 Paletten finden auf deren 40.000 Quadratmeter großen, komplett temperierten Logistik-fläche Platz. Anfang 2017 wurde die Anlage um ein Schmal-ganglager erweitert. Sieben automatisierte Hochregalstapler sind hier seitdem im Einsatz. Highlight der Logistiklösung ist jedoch die in dieser Form weltweit erstmals zum Einsatz kommende Konturenkontrolle auf dem Kragarmübergabeplatz. Sie macht es möglich, dass ESM in seinem Automatiklager vollständig auf platzraubende Fördertechnik verzichten kann.

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