Fachartikel

Johannes Fottner über künstliche Intelligenz und deren Auswirkung auf den Menschen

Geht man über den Campus der Fakultät Maschinenwesen der Technischen Universität München, fühlt man sich zeitweise wie an einem internationalen Flughafen für junge Leute. Kein Wunder: Der moderne Bau ist lichtdurchflutet wie die Airports von München oder Shanghai und der recht hohe Anteil der ausländischen Studierenden – manche tatsächlich mit leichtem Gepäck unterwegs – ist nicht zu übersehen. Abgehoben wird hier nicht, sondern geforscht und Wissen vermittelt – und gleichzeitig auch weltweit für die Marke „Deutscher Maschinenbau“ geworben. Hebezeuge Fördermittel sprach mit dem Inhaber des Lehrstuhls Fördertechnik Materialfluss Logistik (FML), Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner.

Schnellfahrender Aufzug für 1.000 Kilogramm schwere wissenschaftliche Experimente

Der Einstein-Elevator – made in Hannover – ähnelt einem schnell-fahrenden Aufzug und ist die weltweit erste Forschungseinrichtung, die unterschiedliche Gravitationsbedingungen für Experimente von 0 g bis 5 g mit hoher Wiederholrate ermöglicht.

Sanfte Schwerlaststapler mit Spezialgreifer für die Kalksandsteinproduktion

Kalksandstein eignet sich hervorragend für den modernen Hausbau. Bei der Heidelberger Kalksandstein GmbH dreht sich alles um das vielseitige Material, das unbeschadet am Bau ankommen soll. Dafür braucht es kraftvolle sowie feinfühlige Schwerlaststapler und Greifer, die auch rauen Bedingungen widerstehen. Hierfür wurden eigens zwei Stapler mit Steinstapelgreifern konzipiert, die mit ihrer großen Hubkraft und ihrem sanften Griff für den Transport von Kalksandstein geeignet sind.

Einfacher Belastungs-Test am Arbeitsplatz

Mit „Ergobar“ präsentiert das französische Unternehmen Andilog ein neues Kraftmessgerät für ergonomische Anwendungen. Der Nutzer kann mit den ermittelten Daten für verbesserte Gesundheit, Sicherheit, Qualität und Rentabilität am Arbeitsplatz sorgen.

Laserbasierte Anti-Kollisionssysteme für Containerkrananlagen

Mithilfe von Fahrerassistenzsystemen für Krananlagen können Unfälle und Kollisionen verhindert werden. Das erhöht nicht nur die Sicherheit von Mensch und Maschine, sondern auch die Effizienz im Betrieb. Vor allem im Hafenbereich, wo viele Prozesse performancegetrieben sind und unter hohem Zeit- und Effizienzdruck gearbeitet werden muss, bieten sich damit viele Vorteile.

Komplette Elektrifizierung bringt wirtschaftliche und ökologische Vorteile

Am Ende wird es keine drei Jahre gedauert haben. Dann werde, so heißt es, der thailändische Containerhafen Laem Chabang Terminal der weltweit erste sein, in dem ferngesteuerte Krane komplett automatisiert arbeiten. Das internationale Automatisierungsprojekt, das vor gut einem Jahr gestartet wurde, soll 2020 abgeschlossen sein. Die komplette Elektrifizierung kommt dabei aus Deutschland. Unsere Redaktion war exklusiv vor Ort.

Zwei Automatik-Neubauprojekte in Dänemark

Die öffentliche Nutzung vollautomatischer Parkhäuser ist ein anhaltender Trend in städtischen Ballungszentren. Lödige Industries hat in Dänemark zwei Automatik-Parkhaussysteme in architektonisch interessanten Gebäudekomplexen installiert. Das Projekt für Realdania By & Byg in Aarhus ist mit seiner Kapazität von fast 1.000 Plätzen das zurzeit größte vollautomatisierte Pkw-Parksystem in Europa.

Ein spannender 14. Staplercup inklusive Weltrekordversuch

Drei Tage lang stand der Schlossplatz in Aschaffenburg wieder ganz im Zeichen des Staplersports und begeisterte Fans und Zuschauer. Darunter in diesem Jahr auch die Redaktion von Hebezeuge Fördermittel, die sich vor Ort von dem Können der Fahrer und Fahrerinnen überzeugen konnte und sich auch von der Begeisterung der Zuschauer mitreißen ließ.

Logistikautomatisierung sichert Halbzeugwerken die Wettbewerbsfähigkeit

Dass sich mitteleuropäische Strangpresswerke gegenüber Wettbewerbern aus Regionen mit teilweise deutlich niedrigeren Personalkosten behaupten können, verdanken sie dem außerordentlich hohen Automatisierungsgrad ihrer Fertigung. Moderne Presswerke in Österreich, der Schweiz oder Deutschland produzieren heute mit maximal drei Mitarbeitern an einer Pressenlinie. Das spart nicht nur Personalkosten, sondern verspricht auch eine gesteigerte Flexibilität, wenn die Produktion temporär nicht ausgelastet ist.

Logistikanlagen versorgen Fluggäste mit Lebensmitteln und Duty-free-Waren

Die Verpflegung an Bord eines Flugzeuges setzt eine logistische Meisterleistung am Boden voraus. Für jeden Flug werden 25 bis 40 Rollcontainer, sogenannte Carts, just-in-time vor dem Flugzeugstart bereitgestellt. Neben Mahlzeiten und kalten Getränken gehen Duty-free-Waren, Decken, Kopfhörer und vieles mehr an Bord. Der Inhalt der Carts ist exakt auf den Flugtyp, die Airline und das Flugziel abgestimmt. Doch wie sehen die Prozesse im Hintergrund aus?

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