Automatisierter Transport von Kleinladungsträgern

Magazino stattet mobilen Roboter mit induktivem Ladesystem aus

Längere Betriebszeiten, größere Flexibilität, weniger blockierte Flächen – Magazino setzt bei seinem neuen mobilen Roboter „Soto 2“ voll auf die induktiven Energiesysteme von Wiferion. Der Roboter transportiert Kleinladungsträger (KLT) vollständig autonom vom Lager bis zur Produktionslinie.

Um den Einsatz des Systems noch effizienter zu gestalten und die Produktivität zu erhöhen, hat Magazino in „Soto 2“ die Energiesysteme von Wiferion integriert. „Im Versorgungsprozess steht ‚Soto‘ an definierten Übergabestationen während des Be- und Entladens der Kleinladungsträger. Durch In-Process-Charging können wir diese Standzeiten für das Aufladen der Batterie nutzen, ohne dass der Roboter seinen Workflow unterbrechen muss“, erklärt Benjamin Sommer, Head of Sales & Marketing bei Magazino. Nähert sich ein Roboter einem Ladepunkt, startet die Energieversorgung vollautomatisch in weniger als einer Sekunde. Selbst kürzeste Stopps können für eine effiziente Energieversorgung genutzt werden. Je nach Anwendung lassen sich so mehr als 20 Stunden Einsatzzeit der Roboter realisieren. Im Idealfall können zusätzliche Flächen für die Unterbringung einer stationären Ladeinfrastruktur entfallen.

Energielösung aus einer Hand

Neben dem leistungsstarken und induktiven Batterieladesystem „Etalink 3000“ hat das Robotik-Unternehmen auch die „Etastore“-Lithium-Ionen-Batterien von Wiferion implementiert. Traten in der Vergangenheit Probleme bei der Integration von Komponenten unterschiedlicher Hersteller auf, erschwerte dies häufig die Fehlersuche. Der Integrationsaufwand war dementsprechend hoch. Für Benjamin Sommer liegen die Vorteile einer All-in-One-Energieversorgung klar auf der Hand: „Wiferion liefert uns ein perfekt aufeinander abgestimmtes Energiesystem aus Ladeeinheit und Batterie, was die Systemsicherheit noch einmal deutlich erhöht.“ Zudem verfügt das integrierte Batteriemanagementsystem über eine Spannungsabschaltung, wodurch die Batterie vor Tiefenentladung geschützt ist.

Aktuell befindet sich das „Soto 2“-Projekt in der Pilotierungsphase. Der weltweite Flotteneinsatz ist zum Jahresende 2022 geplant.

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