Automatische Lösung ersetzt manuell betriebenes Fachbodenlager
In dem kompakten Kleinteilelager sollen künftig in mehr als 45.000 Behältern verschiedene Installations- und Elektronikkomponenten untergebracht werden, die die Siemens AG Digital Industries Motion Control an dem Produktionsstandort für Schaltschränke von Steuerungsanlagen einsetzt. Das System ersetzt das derzeit noch manuell betriebene Fachbodenlager. Durch „Autostore“ soll nicht nur die Lagerflächennutzung im Siemens-Werk für Kombinationstechnik Chemnitz optimiert, sondern gleichzeitig der Materialfluss automatisiert werden. Neben Zeit- und Kosteneinsparungen wird durch ein automatisiertes und 24/7 verfügbares System die Kapazität für die Produktionslogistik erweitert sowie die Fehlerquote bei der Zusammenstellung der Komponenten weiter reduziert. Ende diesen Jahres soll die Anlage in Betrieb gehen.
Direkt an die Fördertechnik angebunden
Insgesamt umfasst das kompakte Kleinteilelager mehr als 45.000 Behälter. Diese sind in verschiedene Fächer unterteilt, sodass mehrere unterschiedliche Produkte pro Behälter gelagert werden können. Auf der Oberseite der Anlage fahren 34 Roboter, die auf das Inventar zugreifen, sobald es angefordert wird. Anschließend befördern sie es zu einem der fünf Kommissionierplätze, an denen die Komponenten für die Weiterverarbeitung in der Produktion gebündelt werden. Zudem wird „Autostore“ direkt an die ebenfalls durch Dematic gelieferte Fördertechnik angebunden und der Materialfluss bei Siemens weiter automatisiert. Dafür wird die Anlage über Förderbänder an den Wareneingang angeschlossen. Angelieferte Pakete können so direkt vom Lkw auf Dematic-Förderbänder entladen und über Lifte zu den Arbeitsstationen im Wareneingang befördert werden. Dort werden die Behälter des „Autostore“-Systems befüllt. Über weitere Förderbänder, die mittels Transferzellen an die Anlage angebunden sind, gelangen die Behälter anschließend automatisch an ihren Lagerplatz in dem Kleinteilelager. Die Integration des neuen Lagersystems in die IT-Landschaft übernimmt Siemens. Dabei setzt das Unternehmen auf die hauseigene Softwarelösung „ASIS“ (Autostore Integration Service). Sie dient als Bindeglied zwischen „Autostore“, SAP, Fördertechnik und den Mitarbeitern.



























