„Safety Guard“ beim Pilotprojekt am Automotive-Standort getestet

„Safety Guard“ beim Pilotprojekt am Automotive-Standort getestet

Die Seifert Logistics Group hat in Zusammenarbeit mit der Schöler Fördertechnik AG den „Linde Safety Guard“ getestet. Zum Schutz von Personen, Gabelstaplern und Lagerausstattung warnt das Assistenzsystem vor potenziellen Hindernissen.

Schöler beendete kürzlich das sechswöchige Pilotprojekt bei der Seifert Logistics Group, Spezialist für Transport- und Logistikdienstleistungen mit mehr als 575.000 Quadratmeter Lagerfläche, in dem das Unternehmen das Assistenzsystem testete. Im Rahmen des Tests wurden mithilfe der Günsel Fördertechnik und Fahrzeugbau GmbH zwei Flurförderzeuge und 50 Mitarbeiter mit der Sicherheitstechnik ausgestattet. Am Standort in Leipzig betreibt die Seifert Logistics Group ein Logistikzentrum für einen Automotive-Kunden.
Mit dem „Linde Safety Guard“ lassen sich auch unübersichtliche Lagerbereiche mittels Funktechnik überwachen und so das Risiko von Unfällen reduzieren. Das dreiteilige System besteht aus einem Personenwarngerät (Portable Unit), jeweils einem Sender für Gabelstapler (Truck Unit) und zur Wandmontage an Gefahrenpunkten (Keeper Static) sowie einem Spiegel zur Kreuzungsüberwachung. Die Elemente können einzeln oder in Kombination verwendet werden. Außerdem lässt sich die Truck Unit als flexible Lösung auch in Lagerfahrzeugen nachrüsten.
Mittels Ultra-Breitband-Technologie vermessen die Warnsysteme ihre Umgebung und können Hindernisse oder Personen auf bis zu zehn Zentimeter genau lokalisieren. Durch die hohe Frequenz des Funksystems von mindestens vier GHz können Logistikbereiche auch durch Rolltore oder Wände hindurch überwacht werden. Personen warnen die „Portable Unit“ und die „Truck Unit“ mittels optischer, haptischer und akustischer Signale vor herannahenden Fahrzeugen oder Gefahrenstellen. Darüber hinaus können Anwender unübersichtliche Stellen, wie Tordurchfahrten oder Kreuzungspunkte, mit dem „Keeper Static“ als Gefahrenbereiche markieren und überwachen. Die Geräte warnen bei Bedarf mit High-Power-LEDs, Vibration oder einer dimmbaren Sirene und drosseln die Geschwindigkeit von Fahrzeugen.